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Archäologische Ausgrabung der Arlbergpassstrasse
Archäologische Ausgrabung der Arlbergpassstrasse in St. Anton am Arlberg (Tirol) und Klösterle (Vorarlberg)
Ende Juli und Anfang August fanden die archäologischen Ausgrabungen der alten Arlbergpassstrasse in Tirol und Vorarlberg ihre Fortsetzung.
Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen der Nachweis der Mehrphasigkeit dieser Teilstrecke und die Datierung des jetzigen Zustandes der Wegpflasterung in das 14./15. Jahrhundert. Eine ältere, womöglich prähistorische sowie römische Nutzung dieser Trasse legen Streufunde nahe. Bemerkenswert sind der hohe, ausgereifte Stand des straßenbautechnischen Könnens und die detailreiche Kompetenz der einstigen Straßenbauer. Heute noch deutlich sichtbare, gut erhaltene Geleisspuren bezeugen die lange Nutzung der Strasse.
Neben der wissenschaftlichen Erforschung der Wegtrasse geht es um die Anbindung dieses Wegstückes an den bereits bestehenden ‚Jakobsweg’ und die Schließung dieser für den Wanderer unangenehmen Lücke. So ist es nun möglich, dem interessierten Wanderer die alte Arlbergpassstrasse im Sinne eines gehobenen Kultur-Tourismus-Programms sichtbar, begreifbar und ‚erwanderbar’ zu machen.
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